Auf der Suche nach Profil

Alles drängt sich um Peer Steinbrück. Der Kanzlerkandidat soll es zur Bundestagswahl richten. Und dazu braucht er die baden-württembergische SPD. Doch die ist auf dem vorläufigen Tiefpunkt angelangt und hat weder Ideen noch Köpfe vorzuweisen. Jetzt muss Erhard Eppler, das Gewissen der Partei, mit seinen 86 Jahren noch mal ran, um der Partei Leben einzuhauchen.

Erschreckend

Die CDU – ein "Scheiß-Verein". Soll Stefan Mappus gesagt haben, und man ist nicht wirklich überrascht. Erschreckend ist, dass Fraktionschef Peter Hauk seinem Parteifreund Ulrich Müller "honoriges" Verhalten bescheinigt. Kontext-Autor Bruno Bienzle sieht darin, wie zu Goebbels' Zeiten, eine gezielte Umwertung von Werten. Erschreckend.

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Blick in den Abgrund

Betrug? Untreue? Unwahrheiten? Nach der jüngsten Kostenexplosion entwickelt sich Stuttgart 21 zum veritablen Wirtschaftskrimi. Das Tiefbahnhof-Abenteuer droht juristisch zum unkalkulierbaren Risiko für den ehrbaren Kaufmann Rüdiger Grube und seine rechte Hand Kefer zu werden.

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Manifest zur Verkehrswende

"Die Zeit der unkalkulierbaren Großprojekte mit zweifelhaftem Nutzen geht zu Ende", sagt der Heiner Monheim von der Universität Trier. Anfang der Woche hat der Verkehrswissenschaftler in Stuttgart den Entwurf eines bundesweiten Bahnmanifestes vorgelegt, das eine "Verkehrswende in Stadt und Land" fordert. Ziel: der massenhafte Umstieg vom Auto auf die Bahn – bürgernah, also mit intensiver Beteiligung der Bevölkerung. Die Kontext:Wochenzeitung dokumentiert das Manifest.

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Duck dich!

Wenn Künstler sich mit Arbeit beschäftigen, treffen Welten aufeinander. Das war zwei Wochen lang in der Stuttgarter Agentur für Arbeit zu beobachten. Das Projekt geht weiter: Felix Ensslin plant bereits das nächste Seminar an der Kunstakademie, das auf den Erfahrungen aufbaut. Und die Agentur überlegt, die Ausstellung in die Zentrale nach Nürnberg zu übernehmen. Auch wenn man sich dort schon fast genervt fragt: Warum müssen Künstler immer so kritisch sein?

Zeit für Zorn

Gerhard Manthey ist Gewerkschaftssekretär bei Verdi und zuständig für Medien in Baden-Württemberg. Der Mann mit dem roten Schal ist kurzweilig, amüsant, laut und dröhnend, ein Kämpfer und Unterhalter und einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Wir haben uns mit ihm über den Mut der Journalisten unterhalten, denn es gibt keinen, der sich besser in der Medienlandschaft in Baden-Württemberg auskennt als er.

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Des Professors Packesel

Studentische Hilfskräfte, kurz Hiwis, sind der Idealtypus eines ausbeutbaren Arbeitnehmers: abhängig vom Chef, gewerkschaftlich nicht organisiert und ohne Lobby. Das nutzen die Hochschulen gnadenlos aus – auch im Fall der Stuttgarterin Gabriele Rickling.

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