Vorhang auf!

Eine Gruppe von Menschen wird von Corona besonders hart getroffen. Nicht, weil sie besonders gefährdet ist, sondern weil das Virus droht, sie in den Ruin zu treiben. Es sind die freien Kulturschaffenden, die keine Bühne mehr haben. Wir bieten ihnen jeden Tag eine virtuelle. In Folge 29 unserer Serie geht der "Vorhang auf" für Esther Falk und Johanna Sophia Müller!

Große Corona-Show

Von Sitzpogo fürs Wohnzimmer und Theater mit Schauspielern aus dem Iran, über Stuttgarts Straßen mit K bis zu den Omas, die im Videospiel Himbeer-Punkte sammeln. Die Kontext-Corona-Serie für Kulturschaffende ohne Bühne ist mittlerweile zum virtuellen Festival angewachsen. Alle 24 Folgen "Vorhang auf!" der ersten vier Wochen gibt es hier zu sehen. Viel Vergnügen!

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Passt nicht

Irgendwas passt hier nicht zusammen. Noch nie, jubeln die Zeitungsverleger, hätten so viele Menschen informationelle Zuflucht bei ihren Produkten gesucht. Einerseits. Noch nie, klagen sie, hätten sie solche Verluste gehabt wie jetzt, weshalb sie leider Kurzarbeit anmelden müssten. Andererseits. Da staunt der Laie, auch weil darunter Konzerne wie Axel Springer sind, die Millionengewinne eingefahren haben. Oder Blätter wie "Die Zeit", die mehr Abos…

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Katastrophe mit Ansage

Mehr als die Hälfte der Geflüchteten in Ellwangen ist inzwischen positiv auf Corona getestet. Die Schutzmaßnahmen der Behörden zeigen wenig Wirkung. Manche Beschäftigte der Massenunterkunft tragen nicht einmal Mund-Nasen-Schutz. Und die Bewohner haben Angst. Ein Besuch vor Ort.

 | Fotos: Jens Volle

Die Argumente der Coronaleugner

Die Debatte über die Corona-Pandemie wird in linken Kreisen kontrovers, oft auch verbissen geführt. Die Gefahren des Virus werden relativiert oder bestritten oder in einen großen Plan gebettet. Unser Autor unterzieht ihre Argumente einer ernsthaften Prüfung.

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Kein Quäntchen Mitgefühl

Schonungslos legt die Corona-Pandemie offen, dass eine anständige Verteilung von Flüchtlingen in der EU nicht am Geld scheitert. Denn alle Mitgliedsstaaten haben milliardenschwere Rettungsschirme gespannt für die eigene Bürgerschaft. Es geht allein um Nicht-Wollen.

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Masken mit Logo

Soll die Saison in der Fußball-Bundesliga zu Ende gespielt werden? Und wenn ja, wie? Und wo? Fragen, denen man sich unter der Rubrik Brot und Spiele stellen muss. Auch wenn unser Autor eigentlich ganz andere Sorgen hat.

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Quarantäne 21

Auf der Stuttgart-21-Baustelle haben sich mehrere Arbeiter mit dem Coronavirus infiziert, was die Stadt erst nach Presse-Anfragen einräumte. Der Fall wirft ein Licht auf eine zu unkritische Begleitung des Großprojekts ­– und auf grundsätzliche Probleme des Arbeitsschutzes im Land, die sich in der Pandemie drastisch zuspitzen.

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Was macht Verdi?

Schlecht bezahlte Branchen boomen. Die jetzt überall betonte Systemrelevanz von Pflegekräften wie von SupermarktkassiererInnen: ein super Argument etwa beim Aushandeln von Tarifverträgen. Betriebsräte, Gewerkschaften, wo bleibt ihr?

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Grüne in der Coronakrise

Kreativität sei gefragt in Zeiten wie diesen, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Seine Partei kann er damit nicht wirklich gemeint haben. Es gibt so viele Themen, um sich in der Corona-Pandemie zu profilieren. Aber der größere Regierungspartner ist auf Tauchstation.

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Joggen mit Stahlhelm

Die Nachbarn fangen an, aus lauter Langeweile groben Unfug zu machen, Arschgeigen demonstrieren für Freiheit, Verschleierung ist jetzt staatlich verordnet. Dafür ist die Wohnungssuche genauso beschissen wie eh und je. Das Corona-Tagebuch von Elena Wolf, Teil 4.

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Beseelte Welten

Die Filme des Anime-Regisseurs Hayao Miyazaki handeln oft von Kindern, sind aber keineswegs nur für Kinder. Sie erzählen in faszinierenden Bildern vom Erwachsenwerden, vom Rausch des Fliegens, märchenhaften Abenteuern und immer wieder von einer großen Tugend: der Empathie.

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