Häußlers schwerstes Geschütz

Kommende Woche jährt sich zum zweiten Mal die so genannte „Stürmung des Grundwasser-Managements“ im Stuttgarter Schlossgarten. Während sich die juristische Aufarbeitung des von allerhand Ungereimtheiten umrankten Vorfalls verzögert, ist so viel klar: Wie immer, wenn es gegen Demonstranten geht, fährt die Staatsanwaltschaft Stuttgart schwerstes Geschütz auf – koste es (an Steuerzahler-Millionen), was es wolle.

 | 11 Kommentare

Mutbürger

Kommenden Samstag werden sich wieder einmal einige Tausend Menschen auf dem Stuttgarter Schlossplatz versammeln, um zu demonstrieren – gegen Stuttgart 21, aber nicht nur dagegen. „Stuttgart 21 ist überall – wehrt Euch, vernetzt Euch!“, lautet das Motto der Kundgebung. Bald 200 Demos hat es seit 2009 in dieser Stadt gegeben. Doch was bewegt der Protest noch, wer nimmt ihn noch ernst? Kontext versucht in dieser Schwerpunkt-Ausgabe Antworten darauf…

5 Kommentare

"Es war ein geradezu idealer politischer Prozess"

Spiegel-Autor Dirk Kurbjuweit verteidigt seine Aussage vom "Wutbürger". "Ich halte nichts von emotionalisierten Protesten", sagt Kurbjuweit und attestiert dem geplanten Tiefbahnhof "Coolness".

 | 12 Kommentare

Ganz nach Schema M

Zum jüngsten Bahngipfel Baden-Württemberg kam Bahnchef Rüdiger Grube in Spendierlaune. Die Ankündigung, in den nächsten Jahren über acht Milliarden Euro in den Ausbau der Eisenbahn im Südwesten pumpen zu wollen, kam beim Ministerpräsidenten wie bei den Medien gut an. Dabei sollten derartige Geschenke misstrauisch machen, gerade wegen Stuttgart 21.

Immer wieder montags

Allen Unkenrufen zum Trotz gehen die Stuttgarter S 21-Gegner immernoch jeden Montag auf der Straße. Was ist los mit der Bürgerbewegung gegen den Tiefbahnhof?

 | 3 Kommentare

"Methode Merkel"

Stuttgart 21 wird scheitern. Da ist sich Volker Lösch ganz sicher. Aus vielen Gründen. Der Regisseur und profilierte S 21-Gegner sieht ganz neue Schubkraft für den Protest, wenn das „Prinzip Stuttgart 21“ als „Methode Merkel“ erkannt und auf die Bundesebene gehievt wird. Auf die Grünen setzt er dabei allerdings nicht mehr. Ein Interview aus Anlass der Großkundgebung am 15. Juni.

 | 6 Kommentare

Fantasie für ein Soli-Abo

Walter Sittler kennt man als Schauspieler und als engagierten S-21-Kritiker. Doch der Stuttgarter hat noch eine andere, weniger bekannte Seite: Er hat ein Kinderbuch geschrieben. Drei Exemplare verlosen wir diese Woche unter neuen Soli-AbonnentInnen - natürlich signiert.

Die Front steht

Gelassener und staatsphilosophischer als derzeit der Ministerpräsident kann man über das Problem Stuttgart 21 kaum noch reden. Gerne zitiert er dabei den schönen, urschwäbischen Satz von Robert Bosch, der einmal gesagt hat: "Lieber Geld verlieren als Vertrauen!"

 | 8 Kommentare

Die Vorrechner

Sisyphos sitzt im Bundesrechnungshof in Bonn. Alle Ergebnisse der staatlichen Prüfer über den dramatischen Anstieg der Kosten haben die S 21-Macher bislang in den Wind geschlagen. Unbeirrt rechnen die Beamten weiter.

 | 1 Kommentar

Autogerecht

Stuttgart 21 würde Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern, lautet eine besonders dreiste Begründung für das Projekt, Milliarden in einen unterirdischen Engpass zu verbuddeln. Nun wo die Fertigstellung des ECE-Einkaufstempels absehbar wird, ließ die Stadt die Katze aus dem Sack: 25 Prozent mehr Verkehr soll künftig über die Heilbronner Straße in die Stadt rollen.

 | 2 Kommentare

KSDS: Kontext sucht den Sprücheklopfer

Viel ist schon zu Stuttgart 21 gesagt und versprochen worden. Kontext hat einige Sprüche über das neue Herz Europas ausgegraben. Das Beste aus Dichtung und Wahrheit. Behauptet, beschwichtigt, dementiert, oder einfach nur gebruddelt. Fortsetzung folgt. Zeit ist noch genug bis zur Fertigstellung des Milliardenprojekts.

 | 1 Kommentar

Unter verschärfter Aufsicht

Mit Versammlungsleitern von S 21-Grossdemonstrationen kennen Stuttgarts Ermittlungsbehörden kein Pardon. Gangolf Stocker hat das am eigenen Leib erfahren.

Stachel im welken Fleisch

Es gibt noch linke Sozialdemokraten. Albrecht Müller gehört dazu. Der 75-Jährige hat Karl Schiller, Willy Brandt und Helmut Schmidt gedient und danach den Glauben an die SPD verloren. Aber er ist immer noch in der Partei, als Stachel in ihrem welken Fleisch. Auch deshalb kommt er als Hauptredner zu den S-21-Gegnern.

 | 2 Kommentare

KONTEXT per E-Mail

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer Mittwoch morgens unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Letzte Kommentare:






Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!