Feuer unterm Bahnhofsdach

Stuttgart 21 bleibt brandgefährlich: Reisende können in Rauchgasen ersticken, wenn ein brennender Zug im Tiefbahnhof steht. Trotz zusätzlicher Fluchttreppenhäuser lässt sich die Bahnhofshalle im Brandfall nicht immer schnell genug evakuieren, kritisieren Stuttgarter Branddirektion und Regierungspräsidium das überarbeitete Brandschutzkonzept der Deutschen Bahn. Teile des Gutachtens seien sogar wissenschaftlich strittig.

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Debatte über die BEWEGUNG

Lebt sie noch oder liegt sie in den letzten Zügen – die BEWEGUNG? Immerhin, am vergangenen Montag kamen Tausende zur Demo in den Schlossgarten, zum dritten Jahrestag des Schwarzen Donnerstags. Doch was hat die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 bisher erreicht? Und wie kann es weitergehen? Mit dieser Frage wird sich Kontext in dieser und in den Folgeausgaben beschäftigen. Johanna Henkel-Waidhofer beginnt mit einer aktuellen Bestandaufnahme.…

Darf der das?

Die Liste ist lang. Merkel, Oettinger, Kretschmann – sie alle haben schon Empörungswellen ausgelöst. Jetzt also der Grüne und sein geplanter Bierzeltbesuch, ausgerechnet am Jahrestag des Schwarzen Donnerstags! Das darf doch nicht wahr sein! Oder doch? Über die Maschinerie der Empörung.

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Frust essen Vertrauen

Sie zählten nach Zehntausenden, manchmal sogar auch mehr als hunderttausend – die Demonstranten gegen Stuttgart 21. Fast zwei Jahre nach der gescheiterten Volksabstimmung sucht die bürgerliche Protestbewegung, die ein ganzes Land politisiert hat, nach alten Gemeinsamkeiten und neuen Zielen.

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Langer Atem

"Man kann sich das Leben malen, wie man es gerne hätte – allein, es hilft nichts", schickt Gangolf Stocker seiner Sicht über den Widerstand gegen Stuttgart 21 voraus. Der Tiefbahnhof werde nicht an den Kosten scheitern, sondern nur, wenn er sich für Bahn und Baufirmen nicht mehr rechne, so der Gründervater der Protestbewegung.

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Retter sucht Kompass

Bei Spiegel Online hat er's zum Aufmacher geschafft. "Kretschmann soll mit Merkel sondieren", steht dort. Gescheiter wäre, der grüne Ministerpräsident würde seinen eigenen Laden auf Vordermann bringen.

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"Für die Heimat bereit"

Die Neonazi-Szene in Deutschland ist internationaler, als viele meinen. Sie hat gute Verbindungen zu kroatischen Ultrarechten. Eine Schnittstelle ist Alexander Neidlein, seit 2013 NPD-Chef in Baden-Württemberg.

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Saubermänner im Glashaus

Die "Schwäbische Zeitung" war einst so schwarz wie der Landstrich, in der sie ihren Mittelpunkt hat: Oberschwaben. Sie wurde von den eigenen Mitarbeitern gefürchtet, weil der Rausschmiss schnell gehen konnte. Noch immer nennt sie sich "christliche Zeitung", aber sonst soll vieles anders geworden sein. Sogar der grüne Ministerpräsident Kretschmann lobt das Monopolblatt. (Teil VI unserer Serie über Zeitungsverlage in Baden-Württemberg.)

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Journalisten als Pack

Im Journalistenmillieu scheint dasselbe soziale Gesetz zu gelten wie auf dem Pausenhof: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

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