Ende vom Lied

1000 Betten waren gebunkert für den Großeinsatz, aber die grünen Machthaber machten die Buchung rückgängig. Jetzt aber wird zum Halali geblasen. Grohmann wettert ...

Heilige Maria, hilf!

"Ich habe gekämpft und verloren", sagt Winfried Kretschmann im Interview mit der Kontext:Wochenzeitung. Mehr als zehn Jahre habe er mit „Herzblut und innerster Überzeugung“ gegen S 21 gestritten. Doch jetzt müsse er das Projekt durchsetzen. Das bereite ihm Pein, sei aber sein "Dienst an der Demokratie". In dem sehr persönlichen Gespräch bekennt der grüne Ministerpräsident, dass sein Amt "härter ist, als ich dachte". Sein Glaube gebe ihm jedoch die Gewissheit, dass "ich als Mensch nicht gescheitert bin, wenn ich als Politiker scheitere". Zuletzt war er in Exerzitien im Kloster Maria Laach.

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Verbale Gefechte: Worte wie Waffen

Verbale Aufrüstung zum Stuttgarter D-Day. Mancher Gegner von Stuttgart 21 glaubt bei der Polizei "Kriegserklärungen" herauszuhören. Und die Beamten sind in ihrer Wortwahl auch nicht zimperlich. Sie verpassen manchen Gegnern das Etikett "Hassbürger".

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Oben schneiden

Man muss mit Bäumen pfleglich umgehen: Das hat Boris Palmer von seinem Vater, dem Remstalrebellen und Pomologen, gelernt. Heute greift der grüne Politiker selbst zur Schere. Dabei berücksichtigt der Tübinger Oberbürgermeister die rebellische väterliche Baumphilosophie: "Man muss die oben stutzen, damit die unten genügend Licht bekommen." Auch mit den Platanen im Schlossgarten verbindet den überzeugten S-21-Gegner eine ganz persönliche Geschichte.

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Verräterisch

In der Affäre Wulff ist weiter eine "harte, ungeschönte Recherche" geboten, fordert der Publizist und "Stern"-Autor Hans Peter Schütz. Er antwortet damit auf Ex-Porsche-Sprecher Anton Hunger, der unter den Journalisten eine "mediale Hybris" ausgemacht hat, die beim Volk ein "flaues Gefühl" auslöse.

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Kahlschlag als Rache

Den Kahlschlag im Schlossgarten hält sie für einen Rachefeldzug. Die Soziologin Annette Ohme-Reinicke warnt die Grünen in ihrem Debattenbeitrag davor, den Protest gegen Stuttgart 21 als Trittbrett zu betrachten: Es wäre geboten, zugunsten der Bürgerbewegung auf einen eigenen OB-Kandidaten zu verzichten.

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Bittere Tage

Wie wohl tut es, in diesen bitteren Tagen eine besonnene Stimme zu hören. Sie kommt von einem Gottesmann, dem Prälaten im Ruhestand, Martin Klumpp. Das muss ihr Gewicht nicht schmälern, auch wenn die Kirche im profanen Poker politökonomischer Macht kein Player ist. Klumpp mahnt etwas an, was in Stuttgart offensichtlich verloren gegangen ist: der partnerschaftliche Umgang miteinander.

Lauf-Theater

257 Leserinnen und Leser haben ein Solidaritäts-Abo für die Kontext:Wochenzeitung gezeichnet. Sie haben jetzt die Chance, Karten für einen besonderen Abend im Theaterhaus in Stuttgart zu gewinnen.

Ohnmächtig vor Zorn

Sybille Kleinicke ist Rechtsanwaltsgehilfin und engagiert sich im Arbeitskreis Jura der Parkschützer. Nach mehr als zwei Jahren des Protests ist sie bitter enttäuscht und zornig. Wir haben sie gebeten, sich ihre Gedanken von der Seele zu schreiben. Herausgekommen ist ein sehr persönliches und außerordentlich zorniges Dokument aus den Tiefen des Widerstands, das zeigt, wie bei den Aktiven Parkschützern gedacht und gefühlt wird.

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