Geflüchtete unerwünscht

Im Aufmarschland

Das Dorf heißt Killer und der Gasthof Lamm. Hier soll eine Handvoll Geflüchteter unterkommen. Das provoziert einen Volkszorn, dem sich kaum jemand entgegenstellt. Ein Besuch vor Ort.

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Eis oder Adorno

Jede Zeile, ach was, jedes Zeichen muss der Hitze einzeln abgetrotzt werden. Was haben wir bei Kontext im April unsere neuen, größeren, schöneren Redaktionsräume in der Hermannstraße bejubelt – und das Dachgeschoss eher schulterzuckend zur Kenntnis genommen. Nun hat sich unser kleines Team um eine Klimaanlage geschart und ächzt und stöhnt. Kurz vorm Zerfließen, krampfhaft darum bemüht, die Konzentration aufrecht zu erhalten – nur um…

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Schule: G8 oder G9?

Mehr Zeit für gute Beteiligung

Zwei Mütter haben einen Volksantrag zur flächendeckenden Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums in Baden-Württemberg initiiert. Jetzt haben sie Muffensausen. Die Sammlung der Unterschriften lahmt, und mit einem Mal erscheint der bisher milde belächelte Bürger:innen-Rat in ganz neuem Licht.

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Kinderarmut

Abgrundtief asozial

Etwa ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland ist von Armut bedroht, auch im reichen Baden-Württemberg. Die FDP und Teile der Wirtschaft haben trotzdem keine Hemmungen, Christian Lindners sogenanntes Wachstumschancengesetz gegen die Kindergrundsicherung auszuspielen.

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Kontext-Sommerserie

Flucht auf den Mars

Während wir hier in Stuttgart vor uns hinbrüten, hat es auf dem Mars gerade etwa -60 Grad. Allein, dass wir diese Information überhaupt haben, ist faszinierend. Seit Sommer 2021 gurkt Perseverance, der neueste Mars-Rover der Nasa, auf dem roten Planeten herum. Damit die Welt hier unten die da oben besser versteht.

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Stuttgart 21

Nur über eine Weiche

Ein Nebenschauplatz von Stuttgart 21 steckt voller Probleme: Der neue Abstellbahnhof in Untertürkheim ist zu laut und zu klein, die daneben liegende neue Rampe der Interregio-Kurve zu steil für Güterverkehr und eingleisig. Die Bahn scheint selbst zu ahnen, hier nicht gut geplant zu haben.

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Schlageter-Kurs der KPD

Liebeswerben um die Nazis

Vor 100 Jahren traten deutsche Kommunisten mehrmals gemeinsam mit Nazis auf. Der sogenannte "Schlageter-Kurs" sollte eigentlich die völkische Bewegung spalten, wirkte aber oft anbiedernd und irritierte durch antisemitische Stereotype.

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